Das Voiswinkeler Dreigestirn 2020 stellt sich vor – Hück oder nie

Prinz Yannick I. (Kunz)

3

Seine Tollität Prinz Yannick I. wurde am 22. Juni 1990 in Bergisch Gladbach geboren, ist in Leverkusen und Odenthal aufgewachsen und mittlerweile wohnhaft in Schildgen. Nach dem Abitur in Odenthal, hat er in Siegen und Boston, Massachusetts studiert und ist mittlerweile beruflich im Bereich Marketing, Vertrieb & Kommunikation bei BTS unterwegs.

Jungfrau Svenja (Bosch)

2

Ihre Lieblichkeit Jungfrau Svenja wurde am 01. Oktober 1992 in Hannover geboren. Einen Missstand, den „einzig und allein meine Eltern verschuldet haben“. Glücklicherweise entschlossen sich besagte Eltern jedoch bald, mit der noch jungen Familie nach Voiswinkel umzuziehen. Aufgewachsen in Voiswinkel bezeichnet sie sich seitdem als …

Bauer Frederik (Christoffel)

1

Seine Deftigkeit Bauer Frederik wurde am 07. März 1989 in Bergisch Gladbach geboren und ist mit 30 Jahren der Alterspräsident in unserem Trifolium. Vor Kurzem ist der mit seiner Frau Nadine und Sohnemann Finn (bzw. der designierte Kinderprinz der Session 2029) nach Schlebusch gezogen. Frederiks Wurzeln liegen jedoch in Odenthal-Glöbusch.

Et es Zick, Zick, Zick för Rock’n Roll

Schon in der frühen Phase der Planung für die kommende Session kristallisierte sich heraus, dass Hück oder nie (angelehnt an den Song von Querbeat) unser ganz eigenes Sessionsmotto werden sollte. Und dieses Motto wird euch und uns durch die Session begleiten. Es steht für die Freude, die wir für den Karneval und die IVK empfinden, aber auch für die Freude darüber, endlich das Voiswinkeler Dreigestirn zu stellen. Wir hoffen, dass wir euch mit dieser Freude während der Session anstecken können, zusammen eine grandiose Zeit erleben werden und weiter unser geliebtes Brauchtum feiern können.

Oder um es mit den Worten von Querbeat zu sagen: Et es Zick, Zick, Zick för Rock’n Roll!

QUERBEAT - HÜCK ODER NIE [Offizielles Video]

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Auszug aus: Querbeat – Hück oder nie

„Hück oder nie!
In 20 Johr will ich nit sagen
Hätte, hätte ich doch domols met jemaat
Will nix bereue, dann keine Froch
Hück, Hück es ne janz besondere Daach“

Wenn man auf dem Lande aufwächst verhält es sich mit so manchen Sachen ein wenig anders als in der Stadt. Man weiß zum Beispiel, dass Kühe nicht lila sind und hat wahrscheinlich seinen ersten Vollrausch nicht in irgendeiner Großraum Disco (in der man sich den Eingang mit dem Ausweis vom Bruder oder der Schwester erschlichen hat) sondern im heimischen Partykeller oder der eigenen Dorfkneipe erlebt. Ja, auf dem Lande ticken die Uhren noch etwas anders. Früh kommt das gemeine Kind vom Lande auch mit der auf den Dörfern vorherrschenden Vereinslandschaft in Berührung. Sei es eine freiwillige Feuerwehr, ein Pfarrjugend, der Fußball- oder Basketballverein oder eben ein Karnevalsverein. Irgendein Onkel, Nachbar, die Mutter oder die Oma sind Mitglied in einem dieser zahlreichen Dorfvereine, in denen man dann zwangsläufig auch irgendwann Mitglied wird. Oft geschieht dies schon im frühen Kindesalter man wird Teil der Gemeinschaft im Verein. Mal aktiver, mal passiver. Doch man bleibt immer ein Teil der Gemeinschaft.

Eine solche Gemeinschaft haben wir drei (alles Kinder vom Land) hier bei der IVK in Voiswinkel in den letzten Jahren vorgefunden. In einem Verein der familiär ist, der fantastische Sitzungen und einen tollen Zug auf die Beine stellt und in den man sich gerne einbringt. Eingebracht in die IVK hat sich schon ein jeder von uns drei in den vergangenen Jahren und das in den verschiedensten Funktionen. Und schon früh schlich sich bei jedem von uns der Gedanke ein: Dreigestirn sein hier in Voiswinkel – dat wör jet!

Hück, Hück oder Nie – Setz alles op ein Kaat

Und tatsächlich existiere schon vor vielen Jahren einer dieser berüchtigten Bierdeckelverträge – eben jene die einen oft in Teufelsküche bringen und an die man sich am nächsten Morgen zunächst gar nicht erinnern mag – auf dem man den Plan, eines Tages mal das Voiswinkeler Dreigestirn zu bilden, schriftlich festhielt. (Entstanden war dieser – nach etlichen Kaltgetränken und weit nach Mitternacht – an der Theke, auf einer Karnevalsveranstaltung in der Voiswinkeler Turnhalle). Unter mysteriösen Umständen ging der Bierdeckel dann im Laufe der Jahre verloren, doch der an diesem Abend eingepflanzte Gedanke, wollte keinem von uns so wirklich aus dem Kopf gehen. Insbesondere bei unserer Jungfrau keimte der Gedanke schon früh auf und immer wieder unternahm sie über die Jahre den Versuch, Bauer und Prinz für ihr Vorhaben vom Dreigestirn zu überzeugen.

Un mi Hätz, Hätz hat op de Moment jewaad

Typisch Mann, waren jedoch beide Herren zunächst einmal nicht um eine Ausrede verlegen: „Ja Lust habe ich schon, aber das Studium, der Job, die Familie…“, der geneigte Leser kann es sich wahrscheinlich bildlich vorstellen. Und doch lies Svenja im Laufe der Jahre nicht locker. Und so langsam aber sicher, sah sie die lahmen Ausreden der Jungs bröckeln. Und so kam es bei der Sessionseröffnung im November 2018, dass sich die Jungfrau die Zusage des Prinzen einholen konnte und der Plan vom Voiswinkeler Dreigestirn konkrete Formen annahm. Zu zweit schmiedete man an dem Plan, auch Bauer Frederik die finale Zusage zu entlocken. Doch als man sich eine Woche nach der Session 2019 beim Bauer zu Hause traf, brauchte es keinerlei großer Überredungskünste: Bauer Frederik war mit an Bord.

Wie wir schon bei unserer Bekanntgabe auf dem Sommerfest der Zunftfüchse verkündet haben, bedeutet der Karneval in Voiswinkel für uns etwas Besonderes. Und jetzt in dieser Session passt endlich alles, dass wir drei voller Freude sagen können: Hück oder nie – wir stellen das Voiswinkeler Dreigestirn der Session 2020.  Damit wird für uns alle drei ein langersehnter Traum war, denn Dreigestirn, das macht man wahrscheinlich nur einmal um Leben, und wenn man es macht, dann sollte man es in vollen Zügen leben und genießen. Eben einfach Hück oder nie!